Wildpark Poing - Waldtiere hautnah erleben
Kennen sie den Unterschied zwischen Rehen und Hirschen? Wie groß sind Wölfe und warum klappern Störche mit dem Schnabel? Die Kinder vom Waldkindergarten Starnberg wissen es jetzt.
Am Donnerstag Morgen, den 09. Juni 2011, traf sich die Waldgruppe an der S-Bahn, um zu einem gemeinsamen Ausflug in den Wildpark Poing zu fahren. Bereits vor dem Eingang hoppelten uns schon zwei Kaninchen entgegen, von denen wir im Wildpark selbst noch mehr entdecken und sogar streicheln konnten. Die ersten „Waldbewohnern“, denen wir begegneten, waren den Rehen, denen wir ab und zu im Starnberger Wald begegnen nicht unähnlich, aber auf Grund der weißen Flecken auf dem Fell war schnell klar, dass es sich hier um entfernte Verwandte handeln musste. Das Damwild war so zutraulich, dass es sich, mit etwas Futter bestochen, bereitwillig streicheln ließ. Als das Futter bis auf den letzen Krümel verteilt war, ging es weiter zu den Wölfen und Luchsen, die es sich in der Mittagssonne gemütlich gemacht hatten und sich so ungestört beobachten ließen. Dass wir die Eulen in den Vogelvolieren ebenfalls schlafend vorfinden würden, wussten die Kinder und so bemühten wir uns auch besonders leise zu sein. Der aufkommende Wind schien die Vögel nicht weiter zu stören, als er durch die Volieren strich und wir freuten uns über die Federn von Uhu, Bartkauz und Kolkrabe, die er auf den Weg geweht hatte.
Natürlich begegneten wir auch alt bekannten Tieren wie Wildschwein, Fuchs und Reh, deren Gehege gar nicht so weit von den Hirschen entfernt waren, und die Kinder dadurch gute Vergleichsmöglichkeiten hatten. Auch Nutztieren wie Hühner, Ziegen, Tauben, Enten, und Hängebauchschweinen begegneten wir. Am großen Spielplatz machten wir Rast, und nach so viel Wandern schmeckte uns das Mittagessen besonders gut. Nachdem die Bäuche gefüllt und die Spielgeräte erkundet waren, ging es weiter. Die Waschbären ließen sich zwar nicht blicken, dafür entschädigten uns allerdings die freilaufenden Pfaue mit ihrem farbenprächtigen Gefieder. Die Störche bildeten das Ende des Ausflugs und klapperten uns zum Abschied ein Lied, bevor wir uns auf den Weg zurück nach Starnberg machten.
Das nächste Mal werden wir uns die Ponnys, Bären und Elche ansehen, denn wir werden auf jeden Fall wieder kommen.


